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  Beispiel: Demokratiebewegungen in Osteuropa - Sendung im Deutschlandradio  
     
 
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Sendung vom 24.09.2005

Genug!
Die Frustration einer ehemaligen Aktivisten von Kmara in Georgien
Drei Jahre, nachdem Slobodan Milosevic in Restjugoslawien gestürzt worden war, war der Kaukasus an der Reihe: In Georgien brachen Ende 2003 unerwartet Massendemonstrationen aus. Im Januar 2004 fanden schließlich Neuwahlen statt. Michehl Saakaschwili wurde mit 96 Prozent der Stimmen zum neuen Präsidenten gewählt. Von der Euphorie und Aufbruchstimmung ist heute nicht mehr viel übrig.
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Ein ehemaliger Otpor-Aktivist berichtet
Sinisa Sikman gehört zu denen, die die 2000 das diktatorische Milosevic-Regime stürzten. Er ist Trainer im Zentrum für gewaltlosen Widerstand in Belgrad. Sikman schult Menschen, die einen Diktator loswerden wollen. Das ist ihm selbst schon mal gelungen in Serbien mit Otpor, was übersetzt Widerstand heißt.
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Jugendliche wollen das Alijev-Regime in Aserbaidschan stürzen
In Aserbaidschan finden im November Parlamentswahlen statt. Die Opposition hat schlechte Karten, im laufenden Wahlkampf wird sie massiv behindert. In dem im Kaukasus gelegenen Land hat seit über 25 Jahren der Alijev-Clan das Sagen. Seit dem Frühjahr arbeiten Studenten und oppositionelle Jugendliche nun daran, den Wechsel einzuleiten.
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Ohne Motto, ohne Kraft
Warum die Revolution in Moldau scheiterte
Südlich von Kiew, quasi eingezwängt zwischen der Ukraine und Rumänien, liegt die kleine Republik Moldau. Das 1991 unabhängig gewordene Land zählte zunächst zu den fortschrittlichsten der sowjetischen Nachfolgestaaten. Etwa ein Drittel der Bevölkerung hat das Land inzwischen verlassen. Die Parlamentswahlen im Frühjahr dieses Jahres blieben folgenlos: Der politische Umbruch blieb aus.
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Demokratisierung braucht Zeit
Eine Bilanz fünf Jahre nach dem Sturz des Milosevic-Regimes
Sie waren einfach nur gegen Milosevic. Den Aktivisten von Otpor wurden vorgeworfen, für die CIA zu arbeiten und Geld aus den USA zu bekommen, Terroristen zu sein oder homosexuell. Fünf Jahre nach dem Sturz des Diktators sehen sie sich als Freiheitskämpfer.
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Anleitung zum Sturz eines Diktators
Viele Demokratiebewegungen in Osteuropa berufen sich auf die Lehren Gandhis - auch Otpor tat das. Der ruhige und bescheidene Sinissa Sikman agierte im Hintergrund. Er brachte den Leuten bei, wie man Proteste organisiert.
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Es ist Zeit!
Wie aus der Straßenbewegung Pora eine Partei wird
Mittlerweile ist Viktor Júschtschenko Präsident. Zur Ruhe gekommen ist das Land aber bislang nicht. Die politischen und wirtschaftlichen Reformen sind ins Stocken geraten, und erst kürzlich hat Júschtschenko die gesamte Regierung mitsamt seiner einst engsten Verbündeten Julia Timoschenko entlassen. Aus der Jugendbewegung Pora ist indes eine Partei geworden, die bei den Wahlen im März 2006 ins Parlament einziehen möchte.
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